- Parson Russell Terrier - VdH - FCI -
 
 

Die Jagd mit dem Parson Russell Terrier

Ursprungsland dieser Rasse ist Großbritannien. Dort wurde der Begründer der Rasse, John (Spitzname Jack) Russell 1795 in Darthmouth geboren.´

Von Beruf Pfarrer (übersetzt Parson) verbrachte er den größten Teil seines Lebens in Swymbridge. Selbst ein großer Jäger und Reiter, war er bereits im Studium in Oxford auf der Suche nach einer geeigneten Hündin für seine Terrierzucht.
Er erwarb seine erste Hündin, eine weiße rauhaarige Hündin mit Abzeichen am Kopf.

Diese Hündin, genannt "Trump", wird als Stammutter der Rasse bezeichnet. Ihr Bild hängt in der Sattelkammer des Schlosses Sandringham und ist das Eigentum der Queen.

Wichtig für John Russell waren immer die Arbeitseigenschaften seiner Hunde. Er machte die unterschiedlichsten Einkreuzungen mit verschiedenen Arbeitsterriern, um seinem Idealbild nahe zu kommen.
Nach seinem Tod wurden diese Terrier zunächst Working Terrrier (Arbeitsterrier)
genannt.

Diesem Ideal sind danach Züchter treu geblieben, die durch Fremdeinkreuzung die Arbeitseigenschaften und das Aussehen weiter festigten und in den dreißiger Jahre wurde der Hund Jack Russell genannt.

Der Parson Jack Russell Terrier wurde am 22. Januar 1990 vom englischen Kennel Club anerkannt.
Die Trennung der Rasse in Parson Russell Terrier und Jack Russell Terrier kam erst später, als die FCI den niederläufigen Terrier, der in Australien gezüchtet wurde, anerkannt hat.
Beide Rassen, als hochläufig und niederläufig haben dasselbe Gesamterscheinungsbild und die niederläufigen Jack Russell Terrier haben nichts mit den sog. Reiterjackies zu tun.

In den letzten Jahren ist der sog. Jackie leider ein Modehund geworden und es wurden andere Rassen wie Corgies und Bulldoggen mit eingekreuzt, vermutlich um besonders in Reitställen
die Jagdleidenschaft und Selbstständigkeit in Grenzen zu halten. Diese Einkreuzung veränderte das Aussehen und Wesen dieser Rasse und entspricht nicht dem Urtyp dieser Rasse und
leider wird auch heute jeder noch so ähnlich aussehende Hund Jack Russell genannt, entspricht aber dem Standard wenig.

Der Parson Russell Terrier wurde für die Jagd unter der Erde gezüchtet. Besonders in England ist die Fuchsjagd zu Pferde auch heute noch weit verbreitet. Der Parson wurde in den Fuchsbau geschickt, um durch anhaltendes Bellen den Fuchs lebend zu sprengen (herzutreiben), wo ihn die Jäger zu Pferd mit ihren Foxhounds erwarteten.

Durch die Arbeit  im Fuchsbau, alleine auf sich gestellt,  benötigt der kleine Terrier eine große Portion Selbstbewußtsein, Mut und Selbstständigkeit, was sich in seinem Wesen zeigt und er einfach nicht
ein Jedermannhund ist.
Auch heute noch ist er ein Arbeitsterrier durch und durch und wegen seine Arbeitsfreude und Temperament ist er im Hundesport wie Obedience, Agility, Dogdancing, Fährtenarbeit u.v.m. sehr beliebt.

Jagdlich wird er heute in Deutschland auch vielfach eingesetzt, nicht nur für die Jagd unter der Erde auf Fuchs und Dachs, sondern auch für Drückjagden auf Schwarzwild.
 

 

Foxbury's Brown Brittany beim Übungsapport einer Stockente

Sparkling Guy's Dick Tracy beim Apport

Radagast Tarannon mein treuer Begleiter

Abraska kommt aus dem Bau

Dachsjagd in Schweden

Radagast Tarannon im Schwarzwildgatter

   
  August 2009 Training im Schwarzwildgatter in Ekeby/Schweden
  Juni 2014 Dummytraining für die Wasserarbeit
   

 

 

 

 

 

 

 


Karin Sänger  •  Foxbury's •  Typ, Charakter und Gesundheit, für Arbeit,  Show and Familie
www.foxburys.de